you only had to stay background
4. Teil

„Hallo, Menschen. Ich werde euch nicht lange aufhalten. Unsere Höhle ist, wie euch Schlormi bereits auf dem Weg hierher erklärt hat, schon bis auf diese betrachtliche Höhe hinaufgestiegen. Wir haben uns einen Zugang in euer Haus verschafft, werden diesen aber nicht benutzen, keine Sorge. Der Zugang ist nur für euch Menschen errichtet worden, wir Bausel können ihn nicht öffnen. Der Grund, weshalb wir uns diesen Zugang verschafft haben, ist, dass ihr uns helfen müsst unsere Höhle wieder unter die Erde zu verbannen.“ -  „Und wie sollen wir das machen?“, fragte Jimmy, und es kam gerade recht, denn woher sollten wir denn wissen, wie man diese Höhle wieder unter die Erde kriegt? Wo wir doch nicht mal wissen, wie sie hier rauf kam?

„Im Geheimen Raum befindet sich ein Buch, es ist das Magische Buch. In diesem Buch stehen all die Geheimnisse des ganzen magischen Reiches, also unseres ganzen Zauberwaldes. Allerdings kann nicht jeder darin lesen. Magische Geschöpfe können nie darin lesen, die Menschen könnten es unter einer Bedingung: Sie müssen ein magisches Quiz bestehen. Dazu dürfen sie zur Hilfe ein magisches Geschöpf mitnehmen. Ihr also seid die Auserwählten, die mit unserem schlauen Schlormi den Geheimen Raum betreten sollt.“ – „Ein Quiz? Das ist ja leicht, wir müssen also nur ein paar Fragen beantworten, dann können wir in dem magischen Buch lesen und so herausfinden, wie sich eure Höhle wieder unter die Erde bewegen lässt?“ – „Wenn ihr dies als leicht bezeichnet, gut. Lasst euch aber sagen, dass dieses Quiz kein einfaches Menschenquiz ist, nein, dieses Quiz ist anders. Man wird in eine andere Welt gezaubert, muss dort Aufgaben bestehen, aus Gefahren entrinnen und seinen Kopf benutzen. Glaubt mir, das wird kein lustiges Kinderquiz. Schlormi wird euch nun in das schönste unserer Gästezimmer führen, ihr könnt es euch bis morgen überlegen, ob ihr die Herausforderung annehmt, aber seid euch zweier Dinge bewusst: wenn ihr die Reise nicht antretet, wird unser ganzes Reich und die ganze Magie auf Erden verloren gehen, für immer und ewig; wenn ihr losreist, steht euer ganzes Leben auf dem Spiel. Gute Nacht.“

„Was machen wir jetzt?“, fragte mich Jimmy, der nachdenklich am Tisch unseres Zimmers saß und keine Scheibe Brot runterbrachte. „Wenn wir ihnen nicht helfen, werden sie alle sterben, und wenn wir ihnen helfen, sterben wir vielleicht selbst und die Bausel dann auch.“ – „Ja, aber wenn wir uns von dem schlauen Schlormi ein wenig mehr erzählen lassen, können wir es doch schaffen. Wir zwei und Schlormi.“ – „Ja klar, aber ich will doch nicht, dass wir sterben.“, Jimmy war eindeutig besorgt. Klar, ich war auch besorgt, aber eben auch um die armen Bausel. „Jimmy, wir müssen ihnen helfen, du hast den König doch gehört, die Magie auf der ganzen Welt wird verloren gehen und die Bausel werden sterben und der Albertsfluss wird vertrocknen. Das ist doch scheiße, ich will nicht, dass die sterben. Und wir werden auch nicht sterben. Ich versprechs dir!“ Jimmy nahm meine Hand und sah mir ganz tief in die Augen. „Ok, wir machens, aber Schlaumi-„ – „Schlormi.“ – „Ja, Schlormi muss uns echt alles erzählen, was er weiß.“ – „Ja, das muss er wirklich. Was ist an den Dingern eigentlich so magisch, ich mein klar, sie hatten einen Wald voller Magie, Bewohner, die magisch aussahen, haben einen Fluss voller Magie und schauen auch lustig aus, aber was können die denn so magisches?“ Jimmy fand meine Frage auch interessant, aber auf die Antwort mussten wir bis morgen warten, denn Schlormi, ab jetzt unser Ansprechspartner, war schon im Bett. „Morgen wird ein anstrengender Tag, denk ich. Wir sollten wohl auch ins Bett gehen.“ Wir schauten beide auf das einzige Bett im Raum, ein gold verziehrtes Himmeldoppelbett, dessen Bettwäsche dunkelrot war und kuschelweich aussah. Wir mussten wohl beide in einem Bett schlafen. „Na dann, ab ins Bett. Zum Glück hab ich keine Freundin.“, grinste er und fing an sich auszuziehen. Geschockt schaute ich an mir runter: Heute war mein Tag der peinlichen Unterwäsche. Rosa mit Herzen, Teddies und Blümchen. Da sah ich in der hinteren Ecke des Zimmers einen Kleiderschrank, ebenfalls gold verziehrt, und öffnete ihn. Er war mit allen möglichen Kleidern vollgestopft. Allerdings eher für Jungs, als für Mädels. Ich kramte eine karrierte Boxershort und ein zu großes T-Shirt raus und zog beides an. Jimmy lag schon im Bett und studierte die Bettdecke: „Was ist das denn für ein Stoff? So eine weiche Decke hab ich ja noch nie gesehen.“ Ich legte mich neben ihn, deckte mich zu und fühlte mich noch nie so wohl wie unter dieser Decke. Bei den Menschen gab es so einen Stoff garantier nicht. Und es war so schön warm. „Da lässt es sich bestimmt gut schlafen, was meinst du, Jessie?“ Aber ich war schon in den Tiefen meiner Bausel-und-Jimmy-Träume. „Jessie?“, fragte Jimmy nochmal, sah, dass ich schon schlief und schlief dann selbst ein.

23.2.09 20:11
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


unbeirrt / Website (15.3.09 16:11)
"verschafft" muss es heißen. mehr hab ich grad noch nich gelesen, mach ich nachher...
wollte ich nur mal erwähnt haben.
<3


myself (27.10.09 00:47)
hilfe ist das peinlich... das mal wieder so zu lesen... auch wenns noch nich alles is^^ mama mia...ôO

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